
Kronen Zeitung
SALZBURG FORDERT LASK
Im engen Titelrennen hilft den Bullen nur ein Sieg
Die Bundesliga biegt schön langsam auf die Zielgeraden und im engen Titelkampf sind für die Bullen keine Ausrutscher mehr erlaubt. Heute Abend treffen die Salzburger daheim auf den LASK. Trainer Daniel Beichler meinte im Vorfeld: „Ich erwarte eine intensive Partie.“
Sieben Runden sind in der Bundesliga noch zu absolvieren und vier Punkte beträgt Salzburgs Rückstand auf Leader Sturm derzeit. Daher ist klar, dass sich die Bullen im spannenden Titelrennen wohl keine Ausrutscher mehr erlauben dürfen, heute (19.30) einen Heimsieg gegen den LASK einfahren sollten. „Wir tun gut daran nicht zu weit nach vorne zu denken, sondern Schritt für Schritt. Ich bin aber überzeugt, dass wir in dieser sehr engen Liga jedes Spiel gewinnen können“, erklärte Trainer Daniel Beichler.
Mit den Linzern kommt jener Gegner in die Mozartstadt, den seine Truppe bei seinem Debüt für den Vizemeister mit 5:1 abgeschossen hat. Aber: „Der Überraschungseffekt von damals ist hinüber. Der LASK hatte jetzt schon Möglichkeiten, sich unsere Spiele anzuschauen. Ich erwarte eine intensive Partie. Der Gegner ist athletisch auf einem hohen Level und hat zuletzt beim 4:1-Erfolg gegen die Austria Selbstvertrauen getankt.“
Aber auch die Bullen-Brust ist jüngst wieder etwas gewachsen. „Wir wollen an unseren Sieg gegen Hartberg anknüpfen, das positive Gefühl mitnehmen und gegen einen Gegner, der gut drauf ist, den nächsten Sieg einfahren“, meinte Frans Krätzig, der in den letzten zwei Partien nicht auf seiner gewohnten Linksverteidigerposition, sondern im Mittelfeld zum Einsatz kam. Für ihn kein Problem: „Ich bin das gewohnt und kann auf vielen Positionen spielen. Ich fühle mich auf dem Platz wohl und gebe, egal wo ich aufgestellt werde, mein Bestes.“ Lob gab es dafür vom Coach. „Flexibel einsetzbare Spieler sind immer gut, wenn man so damit umgeht wie Frans. Er ist ein Typ, der das Spiel versteht, sehr spielintelligent ist und auf verschiedenen Positionen die gleiche Qualität abrufen kann. Aber ich will jetzt auch nicht zu positiv sein“, grinste Beichler.
„Trotzdem cool bleiben“
Wünschenswert aus Bullen-Sicht wäre heute wie in Linz erneut eine schnelle Führung. „Das hilft natürlich immer, aber wenn es nicht passiert, musst du trotzdem cool bleiben“, so Beichler, der vor den schnellen Umschaltsituationen der Gäste warnte: „Da können sie eine gewisse Gefahr ausstrahlen.“
Personell dürfte sich im Vergleich zur Hartberg-Partie nicht viel ändern. Stevie Lainer könnte nach seiner guten Leistung wie Kerim Alajbegovic in die Startelf rücken. Nicht dabei sind die Verletzten Damir Redzic, Justin Omoregie, Takumu Kawamura und John Mellberg.
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